Schauspielerin Jella Haase (32) hat eine neue Hauptrolle ergattert. Der «Fack ju Göhte»–Star wird in der Miniserie «Die Päpstin» zu sehen sein, wie es von der ARD heisst. Gedreht werden soll die Neuerzählung des gleichnamigen Romans der US–amerikanischen Schriftstellerin Donna Woolfolk Cross (78) in diesem Jahr. Es ist eines der grossen fiktionalen Projekte, die die ARD 2025 geplant hat.
Über den Inhalt der Serie heisst es vorab: Der aus Franken stammende Priester John kommt im frühen Mittelalter nach Rom und wird aufgrund seiner Kenntnisse schnell zum persönlichen Heiler des Papstes ernannt. Doch diese Position wird für den Geistlichen bald «zum gefährlichsten Ort der Welt, denn John ist in Wirklichkeit Joan». Joan riskiert täglich ihr Leben, um ihre Tarnung aufrecht zu erhalten. «Als plötzlich die verloren geglaubte Liebe ihres Lebens in Rom auftaucht, steht sie vor der schwierigsten Entscheidung ihres Lebens...»
Auch Sönke Wortmann verfilmte «Die Päpstin»
2009 erschien bereits ein Kinofilm des Regisseurs Sönke Wortmann (65), der auf dem historischen Roman «Die Päpstin» von Donna Woolfolk Cross aus dem Jahr 1996 basierte. Darin spielte Johanna Wokalek (49) die Hauptrolle. Mit Jella Haase schlüpft nun eine Schauspielerin in die Rolle, die bereits vor über zehn Jahren ihren Durchbruch feierte.
Schon 2011 war die heute 32–Jährige in «Männerherzen ... und die ganz ganz grosse Liebe» im Kino zu sehen. Auch mit Produktionen wie «Kriegerin» und «Lollipop Monster» sowie ihrer Rolle im «Tatort: Puppenspieler» sorgte sie für Aufsehen. Einem breiten Publikum wurde Haase dann durch die Kinokomödie «Fack ju Göhte» bekannt, in der sie 2014 als Schülerin Chantal zu sehen war. Diese Rolle übernahm sie auch in den Fortsetzungen «Fack ju Göhte 2» (2015), «Fack ju Göhte 3» (2017) sowie im Ableger «Chantal im Märchenland» (2024). Zuletzt war die Schauspielerin unter anderem in der Serie «Kleo» zu sehen.