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Die Nati-Stürmerin erzählt vor dem Nationen-Duell

Ramona Bachmanns Sohn wird Schweizer und Franzose

Nächsten Freitag trifft die Schweizer Frauen-Fussball-Nati auf Frankreich. Ein besonderes Spiel für Bald-Mami Ramona Bachmann, die einen engen Bezug zu beiden Nationen hat. Ihre schwangere Ehefrau ist Französin. Das gemeinsame Baby soll einen Schweizer und einen französischen Pass haben, erzählt die Luzernerin an einer Pressekonferenz. Und: einen Namen hat der Bub auch schon.

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Ramona Bachmann und Charlotte Baret haben vor einem Monat geheiratet.

2023 gaben sich Ramona Bachmann und Charlotte Baret das Ja-Wort. Im Mai werden sie Eltern.

Instagram/bachmannr10

Im Hinblick auf das Nations-League-Duell der Schweizer Fussball-Frauen gegen Frankreich interessieren an der Pressekonferenz für einmal nicht nur Fragen ums runde Leder, sondern auch solche um eine andere Kugel: den Babybauch von Charlotte Baret (31), Ehefrau von Nati-Stürmerin Ramona Bachmann (34). Natürlich werde rund um die Geburt der Fussball ein bisschen in den Hintergrund rücken, meint Bachmann. Aber sie werde sich so professionell wie eh und je auf die Fussball-WM in der Schweiz vorbereiten.

Dass das Paar einen Buben erwartet, hat Bachmann bereits vor einer guten Woche auf Instagram mitgeteilt. Einen Namen hat ihr Sohn auch schon – der wird aber noch nicht verraten.

Was auch bereits klar ist: Das Bachmann-Baby wird in Frankreich das Licht der Welt erblicken, der Heimat seiner Maman Charlotte Baret. In erster Linie habe dies politische Gründe, so Ramona Bachmann, die derzeit in Houston im US-Staat Texas spielt. Dort würden die Rechte von schwangeren und gebärenden Frauen kaum geschützt. Zudem fühle sich ihre Frau in ihrer Heimat in der Nähe ihrer Familie am Wohlsten. Bachmmann: «Daher haben wir das gemeinsam so entschieden.» Und: Ihr Sohn wird sowohl einen Schweizer als auch einen französischen Pass haben.

Darüber, wie es dereinst mit ihrer Fussball-Karriere weitergeht, habe sie sich noch kene Gedanken gemacht, sagt Ramona Bachmann: «Ich gehe Schritt für Schritt. Wenn das Kind dann da ist, werde ich die Situation neu bewerten.» 

Ramona Bachmann äusserte sich auch über Hasskommentare, welche sie als lesbische Frau und Mama in spe, die in der Öffentlichkeit steht, immer wieder bekommt:  «Ich finde es sehr ignorant, dass so etwas immer noch vorkommt. Es ist wichtig, dass wir alle für unsere Werte einstehen. Deshalb melde ich mich immer wieder zu Wort.» 

Von SC am 2. April 2025 - 18:00 Uhr