Schon in der Vergangenheit haben Barack Obama (63) und seine Ehefrau Michelle (61) darüber gesprochen, dass die Zeit im Weissen Haus nicht gut für ihre Ehe war. Der ehemalige US–Präsident hat jetzt laut eines Medienberichts angedeutet, dass er in den vergangenen Jahren offenbar vieles wiedergutmachen wollte.
Zu einem bestimmten Zeitpunkt habe er sich in der Ehe in einem «grossen Defizit» befunden, erklärte Obama eines Berichts des Portals «The Daily Beast» zufolge. Er habe versucht, den Graben zu überwinden, indem er «gelegentlich spassige Dinge» getan habe.
Schon im Mai 2023 hatte der ehemalige Präsident über damalige Eheprobleme gesprochen. Gegenüber «CBS Mornings» erklärte er, dass es «sicher hilft, nicht mehr im Weissen Haus zu sein» und mehr Zeit miteinander zu verbringen, wenn man an der Festigung seiner Beziehung arbeite.
Zehn Jahre lang konnte Michelle Obama ihren Mann «nicht ausstehen»
Ende 2022 hatte Michelle Obama in einer Talkrunde erzählt: «Die Leute denken, ich bin gehässig, wenn ich sage: Es gab zehn Jahre, in denen ich meinen Mann nicht ausstehen konnte. Und wann war diese Zeit? Als die Kinder klein waren.» Die beiden hätten gleichzeitig ihre Karrieren verfolgen wollen, während sie sich unter anderem auch um die Schule und die Aufteilung der Aufgaben kümmern mussten.
Dabei habe sich die ehemalige First Lady nicht gleichberechtigt gefühlt: «Ehe ist nicht 50/50, niemals, niemals. Es gibt Zeiten, da mache ich 70, er 30 [Prozent]. Es gibt Zeiten, da macht er 60, ich 40. Aber wissen Sie: Zehn Jahre – wir sind 30 verheiratet. Ich nehme zehn schlechte Jahre für 30 in Kauf – es kommt nur darauf an, wie man es sieht.» Viele würden aufgeben und nach fünf Jahren denken, sie könnten nicht mehr.
Die Obamas sind seit 1992 verheiratet. Das Paar lebte zwischen 2009 und 2017 im Weissen Haus. 1998 kam die gemeinsame Tochter Malia zur Welt, 2001 folgte Tochter Sasha.