Ihre Beziehung bietet regelmässig Stoff für die Klatschspalten. Die gerade 50 Jahre alt gewordenen norwegische Prinzessin Märtha Louise und ihr Freund Durek Verrett sind seit mehr als zwei Jahren glücklich verliebt. Ihre Liebe wird in Norwegen aber nicht gefeiert, sondern infrage gestellt.
Märtha Louises Schamane, der sich selber als Heiler und Guru bezeichnet, kommt bei vielen Norwegerinnen und Norwegern nicht gut an. Und auch dem Königshof scheint die Beziehung nicht ins royale Bild zu passen: Seit der Tournee «Aktiviere das Göttliche in dir», auf der Märtha Louise 2019 ihren Partner auch in «schamanischen Praktiken» unterstützte, darf sie ihren Prinzessinnen-Titel nicht mehr für Geschäftliches nutzen.
Nun offenbart Durek Verrett in der neuen RTL-Dokumentation «Prinzessin Märtha: Meine Geschichte», wie sehr er angefeindet wird: «Mir schreiben täglich Norweger, dass ich ein schrecklicher Mensch sei. Ich frage mich, was ich ihnen getan habe», erzählt der US-Amerikaner. Am Anfang der Beziehung habe er sich denn auch gefragt, ob er «damit klarkomme, so intensiv unter Beobachtung zu stehen».
Dem Druck scheint Durek Verrett offenbar standzuhalten, denn er ist noch immer fest an der Seite der Schwester des Kronprinzen. «Es fühlt sich gut an, dass er hinter mir steht», sagt Märtha Louise und hebt die positiven Seiten an ihrem Liebsten hervor. Etwa, wie er sie und ihre drei Kinder Maud Angelica, 18, Leah Isadora, 16, und Emma Tallulah, 12 nach dem Tod ihres Ex-Mannes unterstützt hat: «Nach Aris Tod war Durek eine grosse Hilfe. Er war der Einzige, der funktioniert hat.»
Was andere von ihrer Beziehung denken, sei ihr so oder so nicht wichtig, sagt Märtha Louise weiter: «Damit musste ich schon immer leben.»
Ganz am umstrittenen Liebespaar vorbei dürfte die öffentliche Kritik in ihrer Heimat jedoch nicht gehen. Die beiden planen einen Umzug in die USA.