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Schock in den USA

Schauspiel-Legende Gene Hackman (†95) und Frau (†63) tot aufgefunden

Erschütternde Nachrichten aus den USA: Hollywood-Star Gene Hackman und seine Frau sind tot. Das berichten US-Medien.

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Gene Hackman und seine Frau Betsy Arakawa wurden tot aufgefunden.

Schauspiel-Legende Gene Hackman und seine Frau Betsy Arakawa sind tot.

Getty Images

Der zweifache Oscar-Preisträger und Autor Gene Hackman und seine Frau, die klassische Pianistin Betsy Arakawa, wurden am Mittwochnachmittag tot in ihrem Haus in der Gemeinde Santa Fe Summit im US-Bundesstaat New Mexico aufgefunden. Das berichtet der «Santa Fe New Mexican». Der Sheriff des Santa Fe County, Adan Mendoza, bestätigte kurz nach Mitternacht am Donnerstag (Ortszeit) den Tod des Paares sowie ihres Hundes. Mendoza erklärte in einem Interview am Mittwochabend, dass es zunächst keine Anzeichen für ein Verbrechen gebe. Er nannte weder eine Todesursache noch einen möglichen Todeszeitpunkt.

Hackman lebte seit den 1980er-Jahren in Santa Fe und heiratete Arakawa im Jahr 1991. Die Ermittler trafen am Mittwochnachmittag im Haus des Paares in der Old Sunset Trail ein, um den Tod zweier älterer Menschen und eines Hundes zu untersuchen. Es war zunächst unklar, ob die Beamten eine Routineüberprüfung durchführten. «Ich möchte der Gemeinde und der Nachbarschaft versichern, dass keine unmittelbare Gefahr besteht», erklärte Sheriff Mendoza weiter.

Zweifacher Oscar-Sieger

Hackman, geboren am 30. Januar 1930 in San Bernardino, Kalifornien, gewann im Laufe seiner langen Karriere zahlreiche Auszeichnungen, darunter zwei Academy Awards. Zu seinen bekanntesten Rollen gehörten Detective Jimmy «Popeye» Doyle in «The French Connection» (1971), für den er den Oscar als bester Hauptdarsteller erhielt, und Sheriff «Little Bill» Daggett in Clint Eastwoods «Unforgiven» (1992), für den er den Preis als bester Nebendarsteller gewann. In weiteren bekannten Rollen spielte Hackman Clydes Bruder Buck Barrow in «Bonnie and Clyde» (1967), einen FBI-Agenten, der den Mord an Bürgerrechtsaktivisten in «Mississippi Burning» (1988) untersucht, und Lex Luthor in mehreren Superman-Filmen in den 1970er- und 1980er-Jahren.

1980 zog Hackman nach Santa Fe – offenbar, um dort mehr Ruhe zu geniessen. In den ersten Jahrzehnten nach seinem Umzug zeigte sich der Schauspieler noch regelmässig in der Öffentlichkeit, zog sich im Laufe der Zeit aber mehr und mehr zurück. In den letzten Jahren trat der Amerikaner vor allem als Autor in Erscheinung, zwei Romane erschienen 2011 und 2013.

Von Laszlo Schneider und BliKI am 27. Februar 2025 - 11:22 Uhr