Dass das Royal-Leben nicht wie im Märchen ist, wissen wir spätestens seit dem «Megxit» und dem Interview von Prinz Harry, 36, und Herzogin Meghan, 39, mit Oprah Winfrey, 67, das weltweit für Schlagzeilen sorgte. Kürzlich legte Harry sogar nach und verglich das Leben als Teil der Königsfamilie im Podcast von Dax Shepard, 46, mit dem Film «Die Truman Show». Er habe sich wie ein Tier im Zoo gefühlt.
Nun sprach auch Prinz Joachim von Dänemark, 51, über die Schattenseiten des royalen Daseins – und offenbarte dabei so manche Parallele zu Prinz Harry. Da wäre zum Beispiel die Rolle des Zweitgeborenen, die beide Männer innehaben und die laut Joachim schwer auszufüllen ist.
Gegenüber dem Magazin «Point de Vue» sagte er: «Der Kronprinz muss einfach den Lauf der Dinge verfolgen. Aber für den Zweiten und die Frau der Person ist nichts definiert, weder schriftlich noch mündlich.» Das sei nicht einfach: «Wir müssen alles selbst herausfinden, während wir in der Rolle der Nummer zwei in der Thronfolge bleiben.»
Genau wie Harry lebt auch Joachim aktuell nicht in seinem Heimatland. Er arbeitet in Frankreich für das dänische Verteidigungsministerium. Allerdings hat er mit dem Königshaus nicht gebrochen. Für Prinz Harry Rückzug aus der Royal Family hat er aber Verständnis. Darauf angesprochen meinte der Däne: «Ich habe grossen Respekt vor Prinz Harry. Er ist sehr mutig. Er wagte es, seinem Herzen zu folgen.»
Eine weitere Parallele: Genau wie Prinz Harry ist es Prinz Joachim ein grosses Anliegen, seine Kinder zu schützen. Auch sie gerieten durch ihren Status in den Fokus der Öffentlichkeit und zumindest Prinz Henrik, 12, scheint mit seiner Herkunft zu hadern.
«Ich mache mir keine Sorgen um Athena. Sie ist sehr vertraut mit ihrer Familiengeschichte», sagte Joachims Frau Prinzessin Marie, 49, im selben Interview gegenüber «Point de Vue». Anders sei das bei Prinz Henrik: «Er möchte nicht wirklich daran erinnert werden, wer er ist.»