Seit 2011 lösen Stefan Gubser alias Reto Flückiger und Delia Mayer alias Liz Ritschard gemeinsam in der Krimiserie «Tatort» spannende Fälle. Dieses Jahr ist Schluss damit: SRF setzt den 61-jährigen Gubser und die 52-jährige Mayer als Kommissare ab und verlagert die Produktion von Luzern nach Zürich. In den Folgen «Vermächtnis» und «Der Elefant im Raum» wird das bisherige Duo zum letzten Mal ermitteln.
Da Fernsehzuschauer Gewohnheitstiere sind, wird das neue «Tatort»-Ermittlerduo um seine Akzeptanz kämpfen müssen. Zum Glück sind so einige Schweizer Talente auf dem Markt. SI online empfiehlt den Machern der Krimireihe die folgenden Schauspieler ins Auswahlverfahren miteinzubeziehen. Entscheidet selbst in der Abstimmung weiter unten, wen ihr am liebsten als «Tatort»-Kommissare sehen würdet.
Roeland Wiesnekker
Seit gestern Sonntagabend zählt er definitiv zu den valablen Nachfolgern von Stefan Gubser: Roeland Wiesnekker, 51. Der Zürcher mit niederländischen Wurzeln brillierte im Kölner «Tatort» als angeschlagener Polizist Frank Lorenz. Kritiker waren sich einig: Der Schweizer Schauspieler war eine grossartige Besetzung für die Rolle des kaputten Kommissars.
Carlos Leal
Als möglichen Nachfolger für den bärtigen Kommissar Flückiger sehen wir einen anderen international erfolgreichen Schauspieler mit Vollbart: Carlos Leal, 49. Der Lausanner mit spanischen Wurzeln hat Charisma und verfügt bereits über Erfahrung am Set einer Krimiserie. Im Jahr 2014 war Leal in der zweiten Staffel von «Der Bestatter» zu sehen. Als charmanter Bundespolizist Pedro Lambert spielte er sich damals in die Herzen des Publikums.
Mike Müller
Von den älteren Schauspielern wäre Mike Müller, 55, ein würdiger Nachfolger. Vielleicht sehnt sich das Aushängeschild von «Der Bestatter» nach Drehschluss der siebten Staffel (bereits bestätigt) nach einer neuen Rolle. Wir finden, Müller wäre ein toller Charakterkopf für den «Tatort», und er hat Erfahrung im Umgang mit Leichen.
Pasquale Aleardi
Einen weiten Arbeitsweg zum Set hätte Schauspieler Pasquale Aleardi, 47. Der Schauspieler wohnt mit seiner Frau Petra Auer, 32, und dem gemeinsamen Sohn Leonardo in Berlin. Als halb Grieche und halb Italiener würde der Mittvierziger der etwas nüchternen Rolle des Kommissars mehr Farbe geben. Oder was meinen Sie?
Hinter jedem erfolgreichen Mann steht eine starke Frau. Hier kommen unsere Wunschnachfolgerinnen für Delia Mayer:
Anna Schinz
Für die Besetzung der weiblichen Hauptrolle haben wir uns ebenfalls Gedanken gemacht. Ganz zuoberst auf unserer Liste steht die frischgebackene Fernsehfilmpreisträgerin Anna Schinz, 32. Im SRF-Krimi-Drama «Wilder» mimte die Schauspielerin eine Journalistin. Das hartnäckige Recherchieren stand ihr so gut, wir würden sie gerne als engagierte Ermittlerin im «Tatort» sehen.
Marie Leuenberger
Gut gefallen als Delia-Mayer-Nachfolgerin würde uns Marie Leuenberger, 39. Die Wahlberlinerin stand die letzten Jahre oft vor der Kamera. Ihr markantes Gesicht hat grossen Wiedererkennungswert. Als Familienmutter Nora im Spielfilm «Die göttliche Ordnung» hat sie im Jahr 2017 bewiesen, dass sie auch schwierigen Hauptrollen mächtig ist.
Stephanie Japp
Wer sich eine «Tatort»-Kommissarin wünscht, die der alten Liz Ritschard so gar nicht ähnlich sieht, der hätte in Stephanie Japp, 46, eine valable Kandidatin. Im SRF-Zweiteiler «Private Banking» spielte die Familienmutter eine gradlinige Bankdirektorin. Da Japp seit eineinhalb Jahren in Barcelona wohnt, müsste sie für die Drehtage allerdings eine Bleibe in Zürich haben.
Melanie Winiger
Mit Melanie Winiger, 39, bekäme der «Tatort» eine heisse Kommissarin. Falls sie die Rolle erhielte, käme ihr das in privater Hinsicht vermutlich gelegen. Sie wäre immer in der Nähe ihres 17-jährigen Sohnes und müsste ihn - nicht wie bei den Engagements in Deutschland und in der Türkei - vermissen.